
Was ist ein Designbelag?
Immer häufiger taucht der Begriff „Designbelag“ auf, da er immer beliebter bei dem Innenausbau wird. Aber was ist überhaupt ein Designbelag?
Was ist ein Designbelag?
Bei dem Designbelag handelt es sich um einen Kunststoffbelag (auch bekannt als PVC), ein so genannter Vinylboden. Den Bodenbelag gibt es in vielen verschiedenen Dekoren, sodass für jede Ästhetik das richtige dabei ist. Er wird ohne die Verwendung von Weichmachern hergestellt, sodass keine gesundheitsschädlichen Stoffe verarbeitet werden.
Welche verschiedenen Dekore gibt es bei Designbelägen?
Es gibt unzählige Hersteller von Designböden, wodurch die entsprechende Vielfalt extrem breit aufgestellt ist. Besonders beliebt ist die Holzoptik. Es können ruhige, rustikale, aufgeraute oder verwitterte Varianten imitiert werden. Es gibt aber auch Designbeläge in Naturstein- oder Metalloptik.
Übersicht aktueller Dekore: Eine große Auswahl an Designbelägen in Holz-, Stein- und Betonoptik findest du z. B. bei Laminatdepot* – dort kannst du dir gezielt nach Optik, Verlegeart und Nutzungsklasse filtern lassen.
Welche Varianten gibt es von einem Designbelag?
Der Designbelag ist in der Regel in zwei Ausführungen erhältlich. Sie werden entweder fest verklebt, oder werden schwimmend verlegt, wobei die Planken aneinander geklickt werden.
Was sind die Unterschiede zwischen Designbelägen zum Klicken oder Kleben?
Die beiden Ausführungen unterscheiden sich hauptsächlich in dem unterschiedlichen Aufbau der jeweiligen PVC-Planken. Die Ausführung richtet sich nach der gewählten Verlegeart (schwimmend oder verklebt).
Wenn eine feste Verklebung erfolgen soll, sind die Designböden dünner, etwa 2 – 4 mm stark. Die Planken für eine schwimmende Verlegung, die klickend eingebracht werden, sind dicker, mit einer Stärke von ca. 5 – 6 mm, da die Planken bereits auf einer stabilen Trägerplatte aufgebracht sind.
Kunststoffplanken sind biegsamer, wenn diese fest verklebt werden, wohingegen Designbeläge für eine schwimmende Verlegung fest und formstabil sind. Die Verlegung einer Trittschalldämmung ist bei einer schwimmenden Verlegung erforderlich, dafür entfallen jedoch Zusatzkosten für Klebstoffe.
Wann werden Designbeläge verwendet?
Durch ihre Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit und aufgrund der pflegeleichten Instandhaltung, werden Designbeläge gerne in Bädern oder Küchen verlegt.
Durch Ihre Robustheit werden Designböden häufig auch in Mietwohnungen verbaut sowie in stark frequentierten Räumlichkeiten, wie beispielsweise von Büroflächen, Krankenhäusern, Altenheimen, Hotels, Ferienwohnungen, Gaststätten oder öffentlichen Einrichtungen. Aber aufgrund der inzwischen vielseitig erhältlichen Optik findet der Designbelag auch immer öfter Einzug bei Eigentümern.
Was kostet ein Designbelag?
Günstige Designbeläge gibt es bereits ab 25,00 €/m2. Wenn man jedoch Wert auf ein langlebiges und qualitativ hochwertiges Produkt legt, sollten etwa 35,00 – 50,00 €/m2 einkalkuliert werden.
Bei einer schwimmenden Verlegung wird unter dem Designbelag noch eine Trittschalldämmung aufgebracht. Diese kostet etwa 9,00 €/m2.
Bei der Verklebung des Designbelags wird die Verwendung von Klebstoff sowie Ausgleichsmasse notwendig. Der Kleber kostet in der Regel 5,00 €/m2 und die Ausgleichsmasse schlägt mit etwa 3,50 €/m2 zu buche.
Wenn der Bodenbelag durch einen Fachbetrieb verlegt wird, müssen zusätzlich die Arbeitslöhne beachtet werden. Bei einer schwimmenden Standardverlegung wird der Arbeitslohn mit etwa 28,00 €/m2 berechnet, bei dem Verkleben des Bodenbelags würde der Arbeitslohn etwas höher liegen, bei etwa 32,00 €/m2.
Für die Einschätzung der Gesamtkosten empfiehlt es sich jedoch, ein Angebot von einem Fachbetrieb einzuholen. Die genannten Preise dienen lediglich als Richtwert.
Aktuelle Preise für Klick-Designbeläge* und Klebevarianten* findest du tagesaktuell bei Laminatdepot – dort gibt es auch passende Trittschalldämmung* im Set, was den Preis pro Quadratmeter oft attraktiver macht.
Was ist wichtig beim Kauf eines Designbelags?
Bei dem Kauf eines Designbelags sollte auf das Vorhandensein einer CE-Kennung geachtet werden. Das CE-Zeichen gibt an, dass die Mindestanforderungen für den Verkauf in der Europäischen Union gegeben sind. Diese Mindestanforderungen betreffen Sicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz.
Zusätzlich gibt die Haptik viel Aufschluss auf die Qualität des Produkts. Fühlt sich die Oberfläche gut an, sodass ich jeden Tag barfuß darauf laufen möchte?
Worauf muss bei der Verlegung eines verklebten Designbelags geachtet werden?
Ein Designbelag verändert sich mit der vorhandenen Raumtemperatur, das heißt er zieht sich bei niedrigen Temperaturen zusammen und dehnt sich bei höheren Temperaturen aus. Dementsprechend sollte der Bodenbelag zunächst in dem zu verlegenen Raum temperiert werden (die genaue Dauer kann dem technischen Datenblatt des Produkts entnommen werden). Wenn Der Bodenbelag zuvor in einem kalten Transporter transportiert wurde und nun ohne Temperierung in einem warmen Raum verlegt wird, können nach der Verklebung Verformungen auftreten.
Bei der Verklebung ist darauf zu achten, dass der Untergrund trocken und sauber ist. Die Planken werden dann auf eine glatt gespachtelte Ausgleichsmasse mithilfe eines speziellen Klebstoffes aufgebracht.
Für die Klebeverlegung brauchst du:
- Spezial-Vinylkleber*
- Selbstnivellierende Ausgleichsmasse*
- Zahnspachtel (B1 oder A2 je nach Belag)*
- Andruckrolle*
Praxis-Tipp: Vor der Verlegung sollte die Restfeuchte des Estrichs unter den jeweiligen Grenzwerten liegen (siehe unser Artikel zu Estrich-Arten). Wer auf Nummer sicher gehen will, prüft das mit einem CM-Messgerät*. Bei zu hoher Restfeuchte hilft ein Bautrockner aus der Trotec TTK-Serie*.
Bei der Verlegung ist darauf zu achten, dass die notwendigen Randabstände zu den angrenzenden Bauteilen (wie Wände) eingehalten werden, da sich auch Designbeläge natürlicherweise ausdehnen und schrumpfen (wie z.B. von Parkett bekannt).
Halte die Randabstände konsequent mit Distanzkeilen* ein.
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